Sechs Farben – bunt!

Auf der Suche nach immer neuen Motiven habe ich mich diesmal an den Regenogenfarben versucht.

Hamburgwappen in Regenbogenfarben

Die Regenbogenfarben werden ja unter anderem als Symbol für die Friedensbewegung, die Lesben- und Schwulenbewegung und für Greenpeace verwendet.

Laut Wikipedia stehen die einzelnen Farben der Regenbogenfahne für:
Rot = „Leben“
Orange = „Gesundheit“
Gelb = „Sonnenlicht“
Grün = „Natur“
Königsblau = „Harmonie“
Violett = „Geist“

Für mich steht das Hamburger Wappen in den Regenbogenfarben vor allen Dingen für „Weltoffenheit“. Als Tor zur Welt ist das für Hamburg als Stadt Anspruch und Verpflichtung zugleich.

Wenn das Wetter wieder mitspielt, dann wird das eine Serie von insgesamt zehn Exemplaren werden und unter Hamburg-Drucke zu finden sein. Heute musste ich nach den ersten Drucken wegen Regens abbrechen (ein Regenbogen war am Himmel aber nicht zu sehen).

Sechs Farben bunt

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk

Originell schenken ist ja gar nicht so einfach. Vor allen Dingen, wenn die oder der Beschenkte vermeintlich schon alles hat. Alles? Kann gar nicht sein, so neu wie die Idee mit den Schachtdeckeldrucken ist 🙂

Jedes Exemplar ist ein Unikat auf edlem Büttenpapier, handsigniert und gestempelt. Auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung. Nach Absprache können auch Wunschfarben und -muster erstellt werden.

Gerahmter Druck25 Jahre Mauerfall 2/10Bayern in rotblau

Alle Blätter haben das Format 78 x 104 cm und können auch auf 78 x 78 cm gekürzt werden.

Besonders gut kommen die Drucken zur Geltung, wenn sie fachmännisch und individuell gerahmt werden. Unter Rahmungen zeige ich dazu verschiedene Möglichkeiten.

Hamburg-Drucke in blau

Hamburg-Drucke in braun

Hamburg-Drucke in grün

Hamburg-Drucke in orange oder gelb

Hamburg-Drucke in pink

Hamburg-Drucke in rot

Hamburg-Drucke in schwarz

Hamburg-Drucke in den Farben des HSV

Hamburg-Drucke in den Farben des FC St. Pauli

Berlin-Drucke in blau

Berlin-Drucke in pink

Limited Edition 25 Jahre Mauerfall

Bayern in blau

Bayern in rotblau

Viel Spaß beim Verschenken!

info (at) manholecoverprints.com

With a little help from my friends

Bei den Bauarbeitern, die an den Deichtorhallen arbeiten, bin ich inzwischen bekannt wie ein bunter Hund.

Einige versorgen mich mit Kaffee …

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… andere mit guten Tipps.
Aus einer Diskussion entstand eine tolle Idee. Die Drucke brauchen mindestens 90 Minuten, bis sie getrocknet sind und ich sie für den Transport einrollen kann. Bei dem leichtesten Windstoß fliegen sie hoch, weshalb ich sie schon beschwere. Ein Bauarbeiter meinte, warum ich nicht die große Stahlinstallation „T.W.U.“ von Richard Serras nutze, die hier seit 1980 steht.
Ja, warum eigentlich nicht? Mit ein paar Magneten ausgerüstet habe ich seit heute meine eigene Galerie zum trocknen.

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Bei der „Arbeit“

Heute früh kam Stephan mit ph an den Deichtorhallen vorbei und hat ein paar Fotos gemacht.

Der Versuch einen Druck in den italienischen oder den schweizer Farben zu machen, ging gründlich daneben. Weiße Farbe auf gelblichweißem Papier gibt einfach zu wenig Konrast. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.

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Polizeieinsatz

Bei zwei weiteren Besuchen bei Künstlerbedarf Jerwitz sollte ich von meinen ersten Versuchen berichten. Das Interesse hat mich nicht nur gefreut, sondern auch ziemlich motiviert. Versorgt mit zahlreichen weiteren Tipps machte ich mich heute morgen wieder ans Werk.
Mein Equipment nimmt langsam Form an.

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Ich erregte schnell die Aufmerksamkeit der Bauarbeiter, die zur Zeit die Deichtorhallen auf Vordermann bringen. Einer gesellte sich dazu und berichtete mir von seinen künstlerischen Aktivitäten. Er fotografiert mit seinem Handy und nutzt dann ein Bildbearbeitungsprogramm auf dem Apparat, mit dem die Fotos dann wie Radierungen aussehen. Stolz konstatierte er: „ich bin auch ein Künstler.“
Ich freue mich für ihn, dass er dabei so einen Spaß hat. Als Künstler hingegen würde ich mich nicht bezeichnen. Das sollte sich aber im Laufe des Morgens noch ändern …

Nachdem ich die ersten Drucke erstellt hatte, bekam ich Besuch. Ein Peterwagen fuhr vor und ein junges Polizistenpärchen stieg aus. Was ich denn da machen würde?
Ich zeigt ihnen die ersten Drucke und dass ich mit organischen Farben arbeite. Außerdem verwies ich auf meine Putzmittel, mit denen ich den Deckel am Ende wieder reinige.
Die Polizistin guckte mich streng an und stellte fest, dass ich ja gar keine Dreadlocks hätte. In dem Einsatzbefehl wäre von einem Graffitisprayer mit Dreadlocks die Rede gewesen. Ein aufmerksamer Mitbürger hatte mich also denunziert 🙂

Die Adelung war dann der Funkspruch der Polizistin an die Zentrale: „Einsatzabbruch! Dies hier ist ein Künstler!“
Noch Fragen?

Die weiteren gerufenen Funkstreifen zogen wieder von dannen und ich bin nun ein polizeilich annerkannter Künstler 🙂

Beschwingt durch dieses Erlebnis habe ich die ersten zehn Drucke gemacht, mit denen ich schon mal ziemlich zufrieden bin.

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